Ein vor Monaten verkaufter Laptop und ein im Hotel genutzter Browser können beide noch in der Liste der letzten Geräte stehen. Prüfe die Liste in Ruhe: Ein unbekannter Eintrag verdient Aufmerksamkeit, beweist aber noch keinen fremden Zugriff.
Gerät und Sitzung sind nicht dasselbe
Öffne dein Google-Konto, dann Sicherheit und Anmeldung sowie Alle Geräte verwalten. Google kann Geräte und einzelne Sitzungen anzeigen. Eine Sitzung ist ein Zeitraum, in dem ein Browser, eine App oder ein Dienst angemeldet war. Ein Rechner kann deshalb nach einem Browserwechsel, einer erneuten Passwortbestätigung oder einem privaten Fenster mehrfach erscheinen.
Die angezeigte Zeit bezeichnet die letzte Kommunikation mit Google. Hintergrundsynchronisierung kann sie neuer wirken lassen als deine letzte bewusste Nutzung.
Details vor der Entscheidung vergleichen
Öffne jeden zweifelhaften Eintrag. Vergleiche Gerätetyp, Browser, ungefähren Ort und Zeitpunkt mit deiner Aktivität. Ortsangaben können ungenau sein; auch ein zurückgesetztes Gerät kann noch eine Weile sichtbar bleiben.
Melde einen alten Rechner ab, den du nicht mehr besitzt. Tragen mehrere Sitzungen denselben Namen und lassen sie sich nicht sicher zuordnen, empfiehlt Google, alle diese Sitzungen abzumelden.
Eine echte Überraschung betrifft das ganze Konto
Aktualisiere anschließend die Liste. Für eigene Notizen reichen Gerätename und Datum; Screenshots mit Kontodaten sind unnötig.
Ist die Aktivität wirklich nicht von dir, nutze den Sicherheitsablauf des Anbieters. Prüfe dabei auch Wiederherstellungswege und die letzte Sicherheitsaktivität.